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So stärkst Du Dein Selbstbewusstsein effektiv und nachhaltig

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Lesezeit4 Minuten, 45 Sekunden

Vor ein paar Jahren noch habe ich mir deutlich mehr Selbstbewusstsein gewünscht. Sei es im Verkauf oder im Umgang mit anderen Menschen. Aber auch mit dem, was ich selbst zu bieten hatte. Ich habe jeden beneidet, der selbstbewusster war als ich. Selbstbewusste Menschen wirken irgendwie immer souveräner, positiver, stärker. Ich konnte nicht gut vor anderen reden; ein Verkaufstalent war ich auch nicht, … Ich wäre gerne deutlich selbstbewusster gewesen. Geht es dir genauso? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für dich!

Was heißt es, selbstbewusst zu sein?​

Selbstbewusstsein meint im Grund erst einmal nichts anderes als dass du dir deiner selbst bewusst bist. Dich also selbst kennst. Und damit ist nicht gemeint, dass du morgens nach dem Aufstehen in den Spiegel schaust und sagst: »Ja, bin ich.«

Viele unserer Gedanken und Emotionen, unser Handeln haben sich über die Jahre hinweg automatisiert. Hand aufs Herz: Wann hast du sie zum letzten Mal reflektiert? Weißt du, was dich glücklich macht? Oder was dich glücklich machen könnte? Viele Menschen erleben einen ständigen Kreislauf aus Ängsten, Negativerlebnissen und Selbstzweifeln.

Selbstbewusste Menschen können ihre Denkweisen und Emotionen nicht nur reflektieren, sondern auch aktiv steuern. Sie haben ein ziemlich genaues und meist auch ziemlich realitätsgetreues Bild von sich selbst. Aus diesem Wissen heraus treffen sie wichtige Entscheidungen. Sei es Beziehungen zu Menschen, die ihnen guttun oder Hobbys und Jobs, die zu ihnen und ihren Bedürfnissen passen.

Wer selbstbewusst ist, hat weniger Stress

Unser Stress-Empfinden und unser Selbstbewusstsein hängen übrigens auch zusammen. Umso weniger selbstbewusst wir sind, desto stressiger bewerten wir Situationen, in die wir geraten. Wir zweifeln an unseren Fähigkeiten, stellen uns immer wieder selbst in Frage und setzen uns selbst oft selbst noch zusätzlich unter Druck. Ohne ausreichend Selbstbewusstsein fehlt uns oft auch die nötige Stärke, dem Stress zu widerstehen. Meistens erschaffen wir uns selbst zusätzlich welchen.

Mit mehr Selbstbewusstsein nehmen wir selbst wirklich stressige Situationen deutlich gelassener. Wir sind uns unserer Fähigkeiten bewusst, wissen um unsere Talente und was wir erreicht haben. Wir wissen, wir müssen uns nicht hinter Vergleichen mit anderen verstecken.

So wirkst du direkt selbstbewusster​

Wusstest du, dass unsere Körperhaltung unser Selbstbewusstsein beeinflusst? Das stimmt! Wenn wir uns schlecht fühlen oder nicht gut genug, lassen wir uns meist hängen. Unsere Schultern hängen herunter, das Kinn deutet mehr in Richtung Brust, wir machen uns klein.

Wenn wir uns aber bewusst aufrichten, unsere Schultern straffen und zurücknehmen, wirken wir gleich selbstbewusster. Und weißt du was? Das wirkt sich auch darauf aus, wie wir uns fühlen. Denn wenn du aufrecht läufst, strahlst du nicht nur Selbstbewusstsein aus, du nimmst es auch an. Doppelter Gewinn, hm? Doch das ist nicht das einzige, was du für eine selbstbewusste Haltung tun kannst. Hier kommen ein paar Dos & Don’ts.

 

Do:

  • Achte beim Sitzen darauf, dass du nicht “in dich zusammensackst”. Auch hier wirkt eine aufrechte Haltung selbstbewusster.
  • Halte den Augenkontakt zu deinem Gegenüber. Das heißt nicht, dass du starren sollst, aber wer ständig den Augenkontakt unterbricht, wirkt schnell unsicher.
  •  Bitte recht freundlich! Wer lächelt, wirkt selbstbewusster.
  • Sei du selbst. Wenn wir uns verstellen und eine Rolle einnehmen müssen, die nicht zu uns passt, fühlen wir uns nicht wohl in unserer Haut. Das merkt man uns oft an. Besser ist es, natürlich zu sein und sich selbst treu zu bleiben. 

Don’t:

  • Reiben wir uns häufig den Nacken, zeigen wir ebenfalls, dass wir uns unserer Sache nicht sicher sind.
  • Sich auf den Lippen herumkauen kann zwar auch heißen, dass man angestrengt nachdenkt. In einem Gespräch aber wirkt es unsicher und wenig selbstbewusst.
  • Hast du auch die Angewohnheit, in unangenehmen oder stressigen Situationen die ganze Zeit mit deinen Händen herumzuspielen? Das zeigt ebenfalls, wie unsicher du bist. Nimm dir einen Stift zur Hand oder ein kleines Notizbuch. So sind deine Hände beschäftigt und du kannst deine Unruhe verbergen.

Führe eine Erfolgsliste

Kannst du spontan sagen, was deine letzten zehn Erfolge waren? Nein? Dann geht es dir wie vielen. Die meisten von uns verlieren nämlich den Blick dafür, was sie alles leisten. Das ging mir ganz lange genauso. Die letzten Fehlschläge konnte ich hingegen “aus dem Effeff” nennen.

Listen sind nicht nur unsere besten Freunde, wenn es darum geht, unsere Aufgaben erledigt zu bekommen. Sie sind auch perfekt geeignet, um uns unsere Erfolge vor Augen zu halten. Jeden noch so kleinen davon. Gerade an Tagen, die uns klein fühlen lassen und uns runterziehen: Schreib jeden noch so kleinen Erfolg auf. Du wirst sehen, die Liste wird schnell wachsen und je länger sie wird, desto schneller wächst auch dein Selbstbewusstsein wieder. Am Ende des Tages wirst du sehen, wie viel du wirklich geschafft hast und worauf du stolz sein kannst.

Perfekt unperfekt

Nobody is perfect! Den Spruch kennt jeder von uns zu genüge und dennoch – beherzigen tun ihn die wenigsten. Viel zu oft wollen wir perfekt sein und sind unzufrieden, wenn wir diesen selbst gesetzten Perfektionismus nicht erreichen. Das zerrt an unserem Selbstbewusstsein und lässt uns schlecht fühlen. Dabei ist das absolut unnötig.

Wir alle haben Stärken und Schwächen, Vorlieben und Abneigungen. Wir haben unterschiedliche Charakterzüge. Und alles davon macht uns einzigartig. Ja, das klingt klischeehaft, ich weiß. Aber wir sind nun mal alle unterschiedlich und das ist auch genau richtig so.

Mit dem Wunsch nach Perfektionismus setzen wir uns selbst unter Druck. Das große Problem an der Sache: Keiner von uns kann alles wirklich perfekt machen. Fehler unterlaufen jedem, außer, man ist so übervorsichtig, dass man im Prinzip das Leben an sich darüber komplett vergisst. Und das ist die Sache nicht wert.

 

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